Guiyang – die Wald-Stadt

oder: Iberische Wikinger in China…?!?

Guiyang ist die Hauptstadt der Provinz Guizhou im Süden Chinas. Daten und Fakten finden Sie natürlich bei Wikipedia.

Aber was steht denn weder in Reiseführern noch in Wikipedia, was Guiyang interessant macht, es in unsere Rubrik „Land und Leute“ aufzunehmen?

In Guiyang leben ausserordentlich viele verschiedene chinesische Völker. Jedes Volk feiert  seinen eigenen Feiertag. Besonders schön finden wir den Feiertag am 6. Juni des Volkes Buyi, an dem eine sehr hübsche Geschichte über die Entstehung der schönen Landschaft in Guiyang – zurecht „Wald-Stadt“ genannt – erzählt wird.

Die Sage besagt, dass einmal eine junge Frau ein wunderschönes Landschaftsbild gestickt hat. Ein Dämon sah dieses Bild und wollte es für sich. Die Bürger verteidigten es 7 Tage doch schließlich, am 6. Juni, hatte der Dämon den Wiederstand gebrochen und das Bild fast erreicht. Da warf es die junge Frau in den Himmel und als es wieder zur Erde fiel entstanden daraus die Wälder und Berge in Guiyang. Der Dämon ärgerte sich darauf hin so sehr, dass er zu Stein erstarrte und in den Huaxi Fluss fiel. Aus diesem Grund feiert das Buyi Volk heutzutage am Flussufer mit Gesang und Tanz.

Zum anderen ist die Stadt manch europäischen Bräuchen sehr ähnlich, denn die Einwohner von Guiyang begeistern sich sehr für Stierkampf und trinken auf Festen gerne aus Trinkhörnern..